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Aufforstungsarbeiten abgeschlossen

10 Jahre Samboja Lestari – Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Zahlreiche SpenderInnen haben dazu beigetragen, Samboja Lestari aufzuforsten. Durch den neuen Baumbestand haben sich das Mikroklima, die Bodenstruktur und der Wasserhaushalt deutlich verbessert. Die neu entstandene Vegetationsschicht kann Wasser besser speichern und dieses zur Trockenzeit bereitstellen, in der Regenzeit wird dagegen die Überschwemmungsgefahr vermindert.

Auch die Artenvielfalt ist wieder angestiegen. Unter anderem wurden Baumarten gepflanzt, die in der Natur mitunter schon ausgestorben sind. Zahlreiche Tierarten siedeln sich neu an. Durch die Aufforstung konnte innerhalb von zehn Jahren ein Zustand hergestellt werden, der sich durch natürliche Sukzession erst über mehrere Jahrzehnte entwickelt hätte!

Die Baumpflanzarbeiten in Samboja Lestari sind nun im Wesentlichen abgeschlossen. Knapp 1.200 Hektar wurden mit über einer halben Millionen Bäumen und über 750 Arten bepflanzt, 413 Hektar werden der natürlichen Entwicklung überlassen. Die Waldschule umfasst 75 Hektar, das Arboretum 18 Hektar. Hinzu kommen das Malaienbären-Gehege und die Orang-Utan-Inseln mit jeweils 58 und 7 Hektar. In Samboja Lestari konnte degradiertes Land wieder erfolgreich renaturiert werden. Dennoch ist Wiederaufforstung zeit-, kosten- und arbeitsaufwändig und kann niemals den Wert eines Millionen Jahre alten, ursprünglichen Regenwaldes ersetzen. Deshalb ist es der BOS Foundation wichtig, vom indonesischen Staat Naturschutz-Konzessionen für intakte Regenwald-Gebiete zu erwerben und deren Erhalt zu ermöglichen. Denn nur in ausgedehnten, ursprünglichen oder sehr naturnahen Wäldern können fortpflanzungsfähige Populationen von Orang-Utans überleben.